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#NeueRealitäten mit Milena Pflügl, Geschäftsführerin der Cornelsen eCademy GmbH

„Für das Business positiv, für das Team eine Herausforderung“, so Milena. In unseren heutigen #NeueRealitäten Folge sprechen wir mit Milena Pflügl, Geschäftsführerin der Cornelsen eCademy GmbH. Milena fühlt sich wie in einem Dauermarathon aber hat praktische Tipps und Learnings aus den letzten Wochen mitgenommen, die sie mit uns teilt. Sie und ihr Team haben im E-Learning Bereich aktuell eine Anfragenflut aber auch dankbare Nutzer*innen.

 

Wie fühlst du dich?

Ich fühl mich gut, aber tatsächlich, wie einmal im Schleudergang durch die Waschmaschine gedreht. Ich muss sagen, es überwiegen momentan Hektik und viel Arbeit, alles muss einmal umgedreht werden und es ist besonders wichtig, alle mitzunehmen und nichts runterfallen zu lassen. Das gibt mir das Gefühl, die ganze Zeit zu rennen. Als würde man nach einem Marathon direkt die nächste Runde laufen. Die Pausen gewinnen in solch einer Zeit an besonderer Bedeutung, damit man sich vor lauter rennen, nicht verläuft.

 

Wie betrifft die Situation dein Unternehmen/Team?

Wir bieten mit eCademy ein rein digitales Produkt an, daher läuft es für uns sehr positiv. Die größten Herausforderungen und Veränderungen liegen aktuell darin, auf die vielen Anfragen zu reagieren und immer eine Antwort zu haben. Wir möchten schließlich unsere Kunden sehr schnell und so gut wie möglich unterstützen und ihnen beim Umstieg analog auf digital helfen. Auf dieses Ausmaß waren wir aber bisher nicht eingestellt – tausende Nutzer*innen anlegen, onboarden und befähigen, mit unseren Produkten zu lernen und Webinare anzubieten. Das erfordert von unserem Team die größte Flexibilität und großen Einsatz, vor allem weil alles remote geregelt werden muss bei einer gleichzeitigen Flut von Anfragen. Für das Business also sehr positiv und für das Team eine absolute Herausforderung. Um alle Anfragen zu beantworten und unser Kundenversprechen zu halten, arbeiten wir stärker als zuvor in Tagessprints. Wir treffen jeden Tag klare Entscheidungen und am nächsten Tag sieht es dann vielleicht schon wieder anders aus und wir entscheiden neu. In den ersten Wochen war wirklich jeder Tag anders. Das bedeutete für mich eine sehr enge Teambegleitung und sozusagen ‚auf Sicht fahren‘ mit meinem Team.

Denn ich führe verschiedene Teams: Marketing, Sales und Customer Success. Da ist es sehr wichtig nicht in Silo-Denken zu verfallen, obwohl remote arbeiten dazu sehr einlädt durch den Wegfall von zufälligen Gesprächen im Büro. Ein wichtiges Learning für mich ist, die Video Meetings cross-funktional zu mischen. Für den Austausch auf der einen Seite aber auch, um doppelte Kommunikation zu vermeiden oder im schlimmsten Fall fehlende Kommunikation. 

Ich habe Veränderungen von Woche zu Woche beobachtet. Zu Beginn mussten wir erst mal wieder in Fahrt kommen, in Woche zwei alle zueinander führen und ab Woche drei dann durch Motivationstiefs navigieren und die individuellen privaten Herausforderungen beachten. Seit letzter Woche sehe ich vor allem die Herausforderungen zu lösen, die durch die anhaltende Isolation und auch Arbeitsvolumen in den Teams entstehen.

 

Was hilft dir, um mit dieser Situation umzugehen?

Ich habe jeden Abend mit einem Kollegen, der die Prozesse organisiert einen Check-Out. Da schauen wir uns objektiv an, was am Tag passiert ist und sprechen darüber. Das dauert nur eine halbe Stunde, aber hilft mir sehr denn es ist ein sehr strukturgebendes Element. Einfach nur auf die Fakten schauen, statt auf den Trubel und mit dieser Klarheit in den nächsten Tag starten zu können. 

 

Was würde dir gerade am meisten helfen?

Ich könnte eine Massage gebrauchen. (lacht) Was tatsächlich gerade völlig verloren geht, sind Gespräche wie wir es jetzt führen. Man dreht sich zu 99% nur noch um die Business Themen mit Kolleg*innen, Kund*innen und Partner*innen. Wichtige Impulse von außen, von Netzwerktreffen und Austausch gehen völlig verloren. Es wäre wirklich schön, mal wieder über andere Dinge zu sprechen und spannende Insights zu bekommen. Das ist gerade komplett auf 0. 

 

Wo kannst du Unterstützung für andere anbieten?

Ich kann Unterstützung anbieten, bei der Frage wie Teams durch diese Situation geführt werden können, wie alle mitgenommen werden können. Außerdem kann ich einige Tipps geben, wie Motivation erzeugt werden kann, in diesen schwierigen Zeiten. Und ich habe auch Lust an Ergebnissen dazu zu arbeiten.

 

Welche Situation hat dich in den letzten 3 Wochen stark berührt?

Da gab es tatsächlich einige. Wir haben überlegt, was sind gerade die größten Bedürfnisse und Probleme. Für uns war das größte Problem, vor allem die Situation der Auszubildenden, die jetzt auf einmal zuhause sein müssen. (Die eCademy von Cornelsen bietet digitale Trainings für Auszubildende in verschiedenen Berufszweigen an) Wir haben also allen Kunden Angeboten, kostenfrei in unser System zu kommen. Das war ein schneller und lösungsorientierter Ansatz und dafür haben wir Briefe, Anrufe und eine unfassbar große Dankbarkeit von unseren Kunden bekommen. Und noch schöner war, das Feedback direkt von der Nutzerseite und nicht nur der Entscheider-Ebene zu bekommen. Das hat unser ganzes Team wahnsinnig motiviert. Denn auch das war so ein Marathon, wie ich es am Anfang des Gesprächs beschrieben habe. Es ging darum große Probleme zu lösen. Und dann die Dankbarkeit dafür zu spüren, das war sehr besonders.

 

Wird sich aus deiner Sicht in Zukunft etwas ändern?

Ich hoffe sehr in unserem Sinne, dass sich was ändern wird. Während letztes Jahr Gespräche mit einigen Kunden zum Thema Digitalisierung sehr schleppend verliefen, haben wir jetzt auf einmal sehr schnelle Entscheidungen und können die Themen sofort umsetzen. Ich hoffe sehr, dass die Bedeutung unserer Arbeit und des Produktes zugenommen hat, nicht nur in Krisenzeiten. Ich denke, dass wir alle weniger Dienstreisen machen werden, denn viele Meetings funktionieren virtuell einfach genauso gut. Ich hoffe hier auf eine gesündere Balance. 

Anekdote am Rande: Vor unserem Gespräch habe ich eine witzige Nachricht von einem Kunden bekommen: „Hättest du das mit dem Virus mal früher gemacht, wäre E-Learning deutlich weiter.“

Lieben Dank Milena für das Interview!



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